Bundestagskandidatin Dunja Kreiser (SPD) zu Besuch bei der Lebenshilfe
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Geschäftsführer Bernd Schauder seit 20 Jahren in der Lebenshilfe
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Neue Tore an der Beendorfer Straße

 

Die Idee zur Umgestaltung der großen Eingangstore an der Beendorfer Straße ist im Arbeitskreis „Das war schon immer so“ entstanden und wurde durch Marion Lippelt-Niermann und Nancy Kriependorf federführend umgesetzt.

 

Der Arbeitskreis hat sich mit der Thematik auseinandergesetzt: „Was kann getan werden, um unsere Werkstatt besser zu präsentieren und eine bessere Außenwirkung zu erzielen?“ Eine Idee war zum Beispiel, die Fahne im Eingangsbereich zu erneuern. Vorrangig war aber die Frage, wie können wir straßenseitig besser auf uns aufmerksam machen. Für Fremde ist die Lebenshilfe schwer zu finden und rein optisch könnte es den Eindruck erwecken, die Lebenshilfe versteckt sich hinter dicken Mauern. Tatsächlich steht die alte Stadtmauer unter Denkmalschutz. Dadurch ist eine Gestaltung untersagt. Davon ausgenommen sind die beiden Eingangstore.

Nachdem die Geschäftsführung und die Werkstattleitung ihr Einverständnis gegeben hatten, konnte mit der Umsetzung begonnen werden.

Dank der Unterstützung vieler Beschäftigter und Gruppenleitungen konnten die Tore entrostet, neu lackiert und dann in Anlehnung an unser Farbkonzept und unter Einbeziehung des Leitbildes gestaltet werden. Mithilfe von Bildmontagen wurden Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt, die dem Corporate Design der Lebenshilfe Helmstedt- Wolfenbüttel entsprechen.

Leider wurden wir aufgrund der Corona-Einschränkungen in unserem Zeitplan ein wenig ausgebremst, sodass wir erst im Spätsommer 2020 mit den eigentlichen Arbeiten am Tor beginnen konnten. Die Montagegruppe 2 nutzte die beschäftigungsarme Zeit aus und arbeitete fortan in Eigenleistung und unter fachlicher Anleitung und Unterstützung der Gruppenleiterin Frau Lippelt-Niermann an der farblichen Umgestaltung der Tore. Unterstützt wurden sie dabei auch von Beschäftigten aus den anderen Bereichen der Werkstatt. Auf dem Bild kann man Kerstin Wöckner und Sandra Schäfer  bei der Arbeit sehen.  Umfangreiche Vorarbeiten waren notwendig. Es wurde entrostet, geschliffen, vorgestrichen und zweimal lackiert. Ein enormer zeitlicher Aufwand, der an manchen Tagen viel Motivation erforderte. Das Wetter machte es dann leider unmöglich, weiter draußen zu arbeiten. Temperaturen unter 10°C und Regen brachten das Projekt kurzzeitig zum Erliegen. Da half dann leider auch nicht mehr die freundliche Unterstützung der BBB-Hauswirtschaft, welche die Beschäftigten mit heißem Kakao und Tee verwöhnte.

Kurzerhand sprang die Schlosserei ein. Die Tore wurden mit schwerem Gerät und Muskelkraft ausgehängt und konnten im Lager weiter lackiert werden. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an den Gruppenleiter Thomas Wilksch und die Beschäftigten der Schlosserei für die tatkräftige Unterstützung! Ohne sie wäre eine Fertigstellung über den Winter nicht möglich gewesen. Die letzten Lackierarbeiten erfolgten im Januar 2021.

Ende Februar wurden die Schilder durch die Firma Amtenbrink Design angebracht.

Die Tore erstrahlen nun in einem ganz neuen Glanz und wir wünschen uns natürlich, dass unser Grundgedanke, einmal mehr eine bessere Außenwirkung für die WfbM Beendorfer Straße zu erzielen und auf uns aufmerksam zu machen, aufgeht. Wir freuen uns jedenfalls sehr über die Veränderung und danken an dieser Stelle noch einmal allen, die an der Umsetzung unserer Idee beteiligt waren und uns unterstützt haben.